Ordnungsdienstkonzept

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Einleitung

Ordnungsdienstkonzepte sollen Aufschluss geben über die Zahl der eingesetzten Kräfte, deren Positionen sowie die durch die Kräfte ausgeführten Aufgaben – ggf. mit Hinweis auf hierfür gesondert notwendige Handlungsanweisungen oder notwendige Qualifikationen. In der Praxis finden sich häufig „Konzepte“, die eine bloße numerische Auflistung darstellen ohne weitere inhaltliche Erläuterung. Diese ist jedoch zum einen wichtig, um zwischen Veranstaltungsordnungsdienst- und Sicherheitsdienstleistungen zu unterscheiden, zum anderen, um die Qualität der eingesetzten Kräfte im Hinblick auf die von Ihnen auszuführenden Aufgaben zu beurteilen.

Allgemeiner Teil eines Ordnungsdienstkonzeptes

Im allgemeinen Teil werden die Grundlagen des Handelns (Auftrag) sowie die Voraussetzungen des Handelns beschrieben. Zum allgemeinen Teil gehören auch die Beschreibung der VeranstaltungIm allgemeinen Sinne organisierte Treffen von Menschen über eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort oder mehreren Orten gleichzeitig zu einem vorher festgelegten Zweck. Sie werden grundsätzlich zeitlich vorher geplant. aus Sicht des Dienstleisters sowie die Beschreibung der relevant im Sinne des Konzeptes handelnden Personen.

Gefährdungsanalyse als Teil des Ordnungsdienstkonzeptes

Der Dienstleister muss immer auch eine individuelle Gefährdungsanalyse für den Auftrag vornehmen. Diese dient zum einen dazu, Personalstärken zu kalkulieren und eine angemessene Auswahl der Kräfte zu treffen, zum anderen dient es aber auch dazu, auf besondere Gefährdungen oder Risiken hinzuweisen, die sich im Laufe der Veranstaltung ergeben können und auf die der Dienstleister potentiell reagieren muss. In die Gefährdungsanalyse gehören mindestens Angaben zum Publikums- und und zum Künstlerprofil, zum Veranstaltungsort und zum Programmablauf.

Das folgende Praxisbeispiel kann ein Anhaltspunkt sein, wie die Gefährdungsanalyse im Rahmen eines Ordnungsdienstkonzeptes dargestellt werden kann. Das Beispiel stellt weder einen Standard noch eine VerpflichtungFormlose Erklärung einer bzw. eines -> ''Helferin/Helfers'', sich für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit zum Dienst im -> ''Katastrophenschutz'' zu verpflichten. dar.

Anzahl der BesucherEntspricht im Wesentlichen dem Begriff -> ''Zuschauer'' oder ''Zuhörer'' und meint damit die an der Veranstaltung nur passiv beteiligten Personen. Personen, die über eine Eintrittskarte mit oder ohne Bezahlung Zutritt zur Veranstaltung haben, sind immer Besucher.: In der Gesamtheit werden keine Kapazitätsgrenzen erreicht. In der Gesamtheit werden keine hohen Besucherdichten erwartet
Lokale höhere Besucherdichten: An den Gastronomieständen, Garderoben, Toiletten sowie an den Übergängen zwischen den Hallen kann es zu höheren Besucherdichten kommen
Lokal bedingte Stauungen der Besucherströme: An den Übergängen zwischen den Hallen kann es zu temporären Stauungen der Besucherströmen kommen
Art der Besucher: Publikum aller Altersklassen / Schichten, gemischt, kein kritisches (gewaltbereites etc) Publikum zu erwarten
Zuschauerverhalten: Wenig typisches Fanverhalten
Gefahrenneigung nach Art der Veranstaltung: Von der Veranstaltung selbst gehen keine Gefährdungen aus
Flucht- und Rettungswege: Genehmigte Versammlungsstätte
Kommunikationswege intern: Betriebsfunk, Telefonlisten

Wenn vorhanden, müssen den Gefährdungen oder Risiken auch bereits Maßnahmen oder Kompensationslösungen zugeordnet werden.

Das folgende Praxisbeispiel kann ein Anhaltspunkt sein, wie die Gefährdungsanalyse im Rahmen eines Ordnungsdienstkonzeptes dargestellt werden kann. Das Beispiel stellt weder einen Standard noch eine Verpflichtung dar.

„Neben den generellen Schutzzielen steht an den Übergängen als besonderes SchutzzielAngestrebter Zustand von Mensch, Umwelt und Sachwerten, der bei einem Ereignis erhalten bleiben soll. die Vermeidung von Stauungen im Focus. Das heißt, der Besucherfluss an den Übergängen muss optimiert und möglichst behinderungsfrei ermöglicht werden. Um die Flussrate reduzierende bidirektionale Publikumsströme zu vermeiden, wird ein Einbahnstraßensystem an den Übergängen installiert (siehe Bild und Zeichnung)“
„Die Kapazitätskontrollen der Hallen wird durch veranstaltungs- und aufgabenerfahrene Kräfte („Spotter“) durchgeführt. Die eingesetzten Kräfte zählen mit Klickzählern an den Übergängen und beobachten das Besucheraufkommen im Verhältnis zur Verfügung stehenden Fläche in den Hallen. Auf den Einbau einer Vereinzelungsanlage zur genauen Zählung der Zuschauer wird verzichtet, da das Schutzziel der Vermeidung von Stauungen höher bewertet wird. Somit wird die Genauigkeitstoleranz der Zählung bei ca. 10% erwartet. Dies wird in der Gesamtbewertung der KapazitätGrößte Verkehrsstärke, die ein Verkehrsstrom unter den gegebenen baulichen und verkehrlichen Bedingungen erreichen kann. berücksichtigt.“

Aufgabenbeschreibung

Dem Ordnungsdienst kommt eine maßgebliche Rolle in der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes zu. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass die aus dem SicherheitskonzeptBeinhaltet alle zu regelnden Sicherheitsaspekte einer -> ''Veranstaltung'', die sich aus dem Versammlungsstättenrecht und dem allgemeinen Ordnungsrecht sowie eigenen Sicherheitsansprüchen ergeben. resultierenden Aufgaben benannt sind. Insbesondere ist an dieser Stelle wichtig, zwischen Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben zu unterscheiden. Das beauftragte Aufgabengebiet umfasst regelmäßig folgende Punkte:

  • Absicherung des Veranstaltungsgeländes
  • Freihaltung der Flucht- und Rettungswege während Aufbau, Betrieb und Abbau
  • Umsetzung des Einlasskonzeptes
  • Not- und Erstmaßnahmen bei GefahrAbstrakte Möglichkeit einer Schädigung aufgrund einer objektiv vorhandenen Gefahrenquelle. sowie beim Eintritt von Störungsszenarien
  • Verkehrsposten
  • Kommunikation mit dem VeranstalterDerjenige, der für die jeweilige Veranstaltung die Verantwortung trägt. und den Sicherheitsbehörden
  • Kommunikation mit den Besuchern
  • Bühnenabsicherung
  • Unterstützung von Einsatzkräften

Das folgende Praxisbeispiel kann ein Anhaltspunkt sein, wie die Gefährdungsanalyse im Rahmen eines Ordnungsdienstkonzeptes dargestellt werden kann. Das Beispiel stellt weder einen Standard noch eine Verpflichtung dar.

Zu den Aufgaben während der hier beschriebenen Veranstaltung gehören:

  • Besetzung der Notausgänge und Öffnung der Durchgänge auf Anweisung
  • Freihalten der Flucht- & Rettungswege (aktives Freiräumen oder MeldungBerichte mit knappen und klaren Angaben über Vorgänge, Wahrnehmungen und Gegebenheiten; sie sollen den Empfänger, die vorgesetzte Dienststelle, über die -> ''Lage'' unterrichten.)
  • Beobachtung des Besucherverhaltens und der Befüllungsdichte der einzelnen Abschnitte, Meldung an Ordnungsdienstleiter
  • Information der Besucher, Beantwortung von Fragen
  • Aktives Ansprechen / Umlenken der Besucher bei zu hohen Personendichten (nach Möglichkeit)
  • Durchsagen per Megaphon (auf Anweisung)
  • Aktive Ansprache / Lenkung der Besucher im Falle einer RäumungRäumung bezeichnet a) das ungeplante und kurzfristige Verlassen eines Gebietes bei akuter -> ''Gefahr'' oder b) die Wiederherstellung der Befahrbarkeit vertrümmerter Straßen und Wege.
  • Unterstützung von Menschen mit Behinderungen / mobilitätseingeschränkten Personen
  • Durchführung einer geordneten Räumung im Gefahrfall (mit besonderer Berücksichtigung von Menschen mit Behinderungen)
  • Meldung strafrechtlich relevanter Sachverhalte an die PolizeiBehörden des Bundes und der Länder mit Befugnissen zur Aufrechterhaltung der -> ''öffentlichen Sicherheit'' bei -> ''Gefahr'' im Verzug. Der Bund verfügt über die Bundespolizei, den Zoll, das Bundeskriminalamt (BKA) und inspiziert die Bereitschaftspolizeien der Länder. Die Länder verfügen neben der Bereitschaftspolizei über die Schutzpolizei (einschließlich Wasserschutzpolizei) und die Kriminalpolizei. Bundesgrenzschutzverbände und Bereitschaftspolizei sind in Verbänden und Einheiten, Grenzschutzeinzeldienst, Zoll, Schutzpolizei und Kriminalpolizei sowie die Bayerische Grenzpolizei einzeln dienstlich organisiert. Rechtsgrundlagen der Länderpolizeien sind die Polizeiorganisationsgesetze der Länder.
  • Meldung sicherheitsrelevanter Sachverhalte an die Polizei, den Sicherheitsdienst, den RettungsdienstEine öffentliche Aufgabe der Gesundheitsvorsorge und der -> ''Gefahrenabwehr''; gliedert sich in Notfallrettung und Krankentransport., die FeuerwehrEine öffentliche oder private Einrichtung zur Abwehr von -> ''Gefahren'' für Leben, Gesundheit und Sachen durch Brände, Explosionen, Überschwemmungen, -> ''Unfälle'' und ähnliche Ereignisse. Daneben kann sie noch andere Aufgaben, insbesondere des vorbeugenden -> ''Brandschutzes'', wahrnehmen. Einzelheiten sind in den gesetzlichen Regelungen der Länder und des Bundes festgelegt. Öffentliche Feuerwehren können aus Berufsfeuerwehren und/oder Freiwilligen Feuerwehren oder auch aus Pflichtfeuerwehren bestehen. Private Feuerwehren können Werkfeuerwehren und Betriebsfeuerwehren sein. Freiwillige Feuerwehren und Pflichtfeuerwehren können in Ortsfeuerwehren (Feuerwehr eines Ortsteils einer Gemeinde) unterteilt sein. und andere betroffene Institutionen, soweit die Gefahren vom Ordnungsdienst nicht sofort behoben werden können
  • Einlasskontrollen der Gäste
  • Koordination der mobilen Gruppen des Sicherheitsdienstes

Positionsbezogene Aufgabenbeschreibung

Zusätzlich zu den allgemeinn Aufgaben beschreibt das Ordnungsdienstkonzept die individuellen Aufgaben jeder einzelnen Position.

Das folgende Praxisbeispiel kann ein Anhaltspunkt sein, wie Positionsbeschreibung im Rahmen eines Ordnungsdienstkonzeptes dargestellt werden kann. Das Beispiel stellt weder einen Standard noch eine Verpflichtung dar.

Position 13 „Kontrolle VIP Front of Stage Halle1“
Kontrolle der Zutrittsberechtigungen. Zur Identifizierung beim Eintritt und Verlassen des Bereiches werden die den Besuchern am EinlassBegrüßung der Gäste/Teilnehmer eines Events und Geleiten in die -> ''Location''. Je nach Veranstaltungsart unterscheiden sich die Anforderungen an die Mitarbeiter des Einlasses. ''Anmerkung'': Bei geschlossenen Veranstaltungen werden die Gäste in der Regel persönlich begrüßt. Die mitgebrachten Einladungen werden mit der Gästeliste verglichen, und dem Gast werden weitere Informationen zur Veranstaltung übergeben. Öffentliche Veranstaltungen zeichnen sich durch eine höhere Sicherheitskontrolle aus. Eintrittskarten werden kontrolliert und Personenkontrollen durchgeführt, damit keine verbotenen Gegenstände (Waffen, Flaschen oder Kameras) in die Location mitgenommen werden. Am Einlass bekommt der Gast/Teilnehmer den ersten Eindruck vom Event. Daher ist hier besonders auf die optische Gestaltung und auf einen reibungslosen Ablauf des Einlasses zu achten. Menschenschlangen am Einlass können bei -> ''Notfällen'' ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen. angelegten „Wristbands“ kontrolliert.

Weiterhin wird das Publikum beobachtet, um bei Bedarf helfend eingreifen zu können. Eine wesentliche Aufgabe ist es, hilfsbedürftige Personen über die AbsperrungVerbund aus Absperrgittern, Flatterband, Gurt-absperrpfosten (Tensatoren), Kordeln, Sperrblenden, etc. in beliebigen Kombinationen zur Abgrenzung unterschiedlich genutzter Bereiche zu heben und den an der Bühne links und rechts positionierten Sanitätern zuzuführen.

Position 26 „Streife Halle“
Beobachtung und Information des Publikum. Mögliche Störungen im Publikum oder Stauungen der Personenströme werden der Einsatzzentrale gemeldet.

Freihalten der Flucht- und Rettungswege gewährleisten/ kontrollieren. Auf Anweisung des Supervisors sowie bei akuter Gefahr werden die Notausgangstüren geöffnet und die Gäste zum Verlassen des Bereiches/Halle angewiesen.

Führungsstruktur

Das Ordnungsdienstkonzept muss Aussagen zur Führungsstruktur des Dienstleisters machen - ggf. als Darstellung in einem Organigramm.

Das folgende Praxiseispiel kann ein Anhaltspunkt sein, wie die Führungsstruktur im Rahmen eines Ordnungsdienstkonzeptes dargestellt werden kann. Das Beispiel stellt weder einen Standard noch eine Verpflichtung dar.

EinsatzleiterGesamtverantwortliche Führungskraft für die technisch-taktische Einsatzdurchführung. Ordnungsdienst analog zu §43 Musterversammlungsstättenverordnung (Ordnungsdienstleiter) (vgl. [1])
Der Einsatzleiter ist ein langjährig erfahrener Mitarbeiter aus dem Schwerpunkt Veranstaltungsordnungsdienstleistung mit umfangreichen praktischen wie auch theoretischen Kenntnissen im Einsatzbereich

Er führt den EinsatzAufgrund eines Auftrages, -> ''Befehls'' oder eigenen Entschlusses ausgelöste Tätigkeit von Einzelpersonen, Einheiten oder/und Einrichtungen des Zivilschutzes zur Hilfeleistung und Schadensbekämpfung. des Veranstaltungsordnungsdienstes, ist allen Kräften gegenüber weisungsbefugt und Ansprechpartner aller eingesetzten Gewerke. Änderungen des Durchführungskonzeptes müssen mit dem Einsatzleiter Ordnungsdienst abgestimmt werden. Der Einsatzleiter führt die allgemeinen Ein- und Unterweisung der Supervisor durch.

Supervisor
Die eingesetzten Supervisoren sind die verantwortlichen Bereichs- bzw. Abschnittsleiter des Ordnungsdienstes. Sie folgen den Weisungen des Einsatzleiters und führen weisungsbefugt die Mitarbeiter in ihren zugewiesenen Bereichen.

Die Supervisoren sind erfahrene Mitarbeiter aus der Veranstaltungsordnungsdienstleistung mit veranstaltungsspezifischen Zusatzqualifikationen. Die Supervisoren führen die bereichsbezogene sowie die positionsbezogene Einweisung der Mitarbeiter durch. Die Supervisoren unterscheiden sich durch ihre Kleidung und sind so als Ansprechpartner für die eingesetzten Gewerke gut erkennbar.

Event Staff
Die als „Event Staff“ geführten Basismitarbeiter erfüllen alle durch Konzept und Einweisung definierten, positionsgebundenen Aufgaben

Materialeinsatz

Es muss definiert werden, welche Materialien der Dienstleister zur Ausübung seiner Aufgaben benötigt (ggf. positionsbezogen). Hierzu gehört auch die Bekleidung. Ebenfalls wird definiert, welche Materialien verboten sind.

Das folgende Beispiel kann ein Anhaltspunkt sein, wie der Materialeinsatz im Rahmen eines Ordnungsdienstkonzeptes dargestellt werden kann. Das Beispiel stellt weder einen Standard noch eine Verpflichtung dar.

Einlass
Es werden Einlasskonstruktionen (zur Schlangenbildung sowie Druckminderung) unter Berücksichtigung der gegebenen Notausgangssituation vorgebaut. Ein ausreichend großer Stauraum sowie Führungen zur Schlangenbildung vor den Einlässen werden geschaffen:
  • Haupteinlass: 8 Schleusen.
  • VIP-Einlass: 3 Schleusen.

Dies bedeutet einen Zuschauerdurchfluss pro Std. und pro Schleuse in der Einlassphase von unter 700 Personen. Dies ermöglicht eine störungsfreie Befüllung des Veranstaltungsgeländes. Die Aufbauten werden unmittelbar nach dem Einlass zurückgebaut.

Benötigtes Material:
  • 11 mobile Konzert-Einlassschleusen
  • 120m Polizeigitter
  • 120m Mannesmanngitter (Fahrradgitter)
  • Absperrband rot/weiß
  • Beschilderung Einlass VIP sowie Beschilderung der Wegeführung zum Einlass VIP
  • Stehtische zur Akkreditierung der VIP Gäste
  • Megaphon + Ersatzbatterien

Ablauf Veranstaltungstag

Informationen zu Zeiten und Abläufen am Veranstaltungstag. Den Behörden sollte auf Wunsch die Teilnahme an der Einweisung der Kräfte ermöglicht werden. Zu den regelmäßigen Punkten im Veranstaltungstagesablauf gehören insbesondere:

  • Vorbewachung (Nachtbewachung)
  • Eintreffen und Einchecken Kräfte
  • Einweisen der Kräfte
  • Start Einlass
  • Start Show
  • Ende Show
  • Übergabe an Nachtbewachung

Einsatz- & Positionsplan (Übersicht)

Alle Einsatzpunkte und –orte werden tabellarisch und graphisch („Pünktchenplan“) aufgeführt. Zu berücksichtigen sind auch geplante Verschiebungen der Kräfte (z.B. vom Einlass zur Bühnenabsperrung). Wenn nötig, werden in den Einsatzplan zusätzliche positionsabhängige Informationen gekoppelt, z.B. Notwendigkeit der Unterweisung 34a oder besondere Qualifikationsanforderungen (z.B. Mehrsprachigkeit)

Mustertabelle Einsatzplan

Das folgende Beispiel kann ein Anhaltspunkt sein, wie ein Einsatzplan im Rahmen eines Ordnungsdienstkonzeptes dargestellt werden kann. Das Beispiel stellt weder einen Standard noch eine Verpflichtung dar. Mustertabelle Einsatzplan

Muster Pünktchenplan

Das folgende Beispiel kann ein Anhaltspunkt sein, wie ein Pünktchenplan im Rahmen eines Ordnungsdienstkonzeptes dargestellt werden kann. Das Beispiel stellt weder einen Standard noch eine Verpflichtung dar.Muster Pünktchenplan

Literatur

  • [1] Musterverordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten-> ''Bauliche Anlagen'' oder Teile baulicher Anlagen, die für die gleichzeitiger Anwesenheit vieler Menschen bei -> ''Veranstaltungen'', insbesondere erzieherischer, wirtschaftlicher, geselliger, kultureller, künstlerischer, politischer, sportlicher oder unterhaltender Art, bestimmt sind sowie Schank- und Speisewirtschaften. (Muster-Versammlungsstättenverordnung – MVStättVO). Fassung Juni 2005 (zuletzt geändert durch Beschluss der Fachkommission Bauaufsicht vom Juli 2014).
  • [2] Landeshauptstadt München, Kreisverwaltungsreferat HA IV - Branddireaktion Einsatzvorbeugung (2012) SicherheitFreiheit von unvertretbarem -> ''Risiko''. von Großveranstaltungen - Teil B: Handreichung für Sicherehitsbehörden, Polizei und Branbdschutzdienststellen. 2. Version, München



Bearbeiter: Sabine Funk, IBIT GmbH mit Zuarbeit der Feuerwehr München (Johannes Thomann, Dennis Vosteen)