BaSiGo - Bausteine für Sicherheit von Großveranstaltungen

BaSiGo - Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen

Nicht zuletzt ausgelöst durch die tragischen Ereignisse bei der Loveparade 2010 im nordrhein-westfälischen Duisburg ist die Frage nach der Sicherheit bei Veranstaltungen mit aller Konsequenz in das kollektive Bewusstsein der Menschen zurück gekehrt. Aber auch andere Ereignisse, wie beispielgebend die unwetterbedingten Toten und Verletzten beim Pukkelpop-Rockfestival im belgischen Hasselt 2011, verdeutlichten einmal mehr die Dringlichkeit sich mit der Thematik Veranstaltungssicherheit in unserer zunehmend eventgetriebenen Gesellschaft intensiviert auseinander zu setzen. Nach der kollektiven Sprachlosigkeit und nach einer Zeit der stillen Anteilnahme sind im Nachklang derartiger Vorkommnisse vielerorts gleichlautende Fragen zu vernehmen - Fragen nach

  • der Ursache,
  • der Verantwortung und
  • den Konsequenzen für zukünftige Veranstaltungen.

Diese zumeist intuitiv gestellten Fragen lassen sich initial schon einmal zur weiterführenden Auseinandersetzung mit zwei zentralen Aspekten der Veranstaltungssicherheit heranziehen. So sind

  1. Veranstaltungen vielerorts in Bezug auf die zu berücksichtigenden Rahmenbedingungen als hoch komplexe und vernetzte „Systeme“ unterschiedlichster Couleur zu bezeichnen und
  2. in einem zunehmenden Maße untereinander different, sodass eine pauschale

Verallgemeinerung des Themas Veranstaltungssicherheit nur sehr schwierig möglich ist.

Das Sicherheitsforschungsprogramm der Bundesregierung hat konsequenterweise die Grundlage dafür geschaffen, dass sich im Rahmen der szenarienorientierten Sicherheitsforschung ein interdisziplinäres Team aus Praktikern, Sicherheitsakteuren, Wissenschaftlern und Industrieanbietern mit Fragestellungen rund um die Sicherheit bei Großveranstaltungen auseinandersetzen kann.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert, innerhalb der Themenausschreibung "Schutz und Rettung von Menschen", dazu das Verbundprojekt "BaSiGo - Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen"