BaSiGo - Bausteine für Sicherheit von Großveranstaltungen

Fachgebiet „Methoden der Sicherheitstechnik / Unfallforschung“

Der Leiter, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uli H. Barth, studierte selbst beim Gründungsvater der Sicherheitswissenschaft Univ.-Prof. Dr.-Ing. Peter C. Compes und führt den Lehrstuhl ‚Methoden der Sicherheitstechnik/Unfallforschung‘ (kurz: MSU) zugleich wertkonservativ in der Tradition der 1974 in Wuppertal gegründeten eigenständigen sicherheitsingenieurwissenschaftlichen Fakultät, aber auch innovativ im Hinblick auf die insbesondere an den Grenzbereichen der bestehenden Technologien und Prozesse auftretenden Sicherheitsfragen.

Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte liegen dabei in der Betriebs- und Anlagensicherheit, insbesondere dem Explosions- und Brandschutz sowie dem Bevölkerungs- und Zivilschutz, hauptsächlich die feuerwehrliche bzw. nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr.

Dazu gehört die systematische Beurteilbarkeit der Resilienz kompliziert strukturierter und komplex funktionierender sozio-technologischer Systeme gegenüber sicherheitsrelevanten Ungewissheiten. Des Weiteren stehen die Untersuchung der strukturellen und funktionalen Kritikalität von Komponenten und Sub-Systemen sowie der Vulnerabilität soziotechnologischer Systeme im Vordergrund. Weitere Schlagworte sind die Identifikation, Prävention, Reduktion und Bewältigung von Risiken. Die Forschung des Lehrstuhls wird als Querschnittsfunktion angesehen, die unabhängig von der Branche oder Zweck der entsprechenden Technologien oder Prozesse betrachtet und bewertet wird.

Der Lehrstuhl ist daneben stolz auf sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement. In dessen Rahmen erfolgt einerseits der Transfer des Expertenwissens zur Erstellung (sicherheits )wissenschaftlicher Regelwerke und Empfehlungen. Andererseits zur ständigen Selbstevaluierung der am Lehrstuhl verfolgten Lehr- und Forschungsstrategien.