Einsatzplanung der BOS auf Basis des genehmigten Sicherheitskonzeptes

Aus Basigo
Wechseln zu: Navigation, Suche

Einsatzplanung und -vorbereitung

Die Einsatzplanung und -vorbereitung zu einer VeranstaltungIm allgemeinen Sinne organisierte Treffen von Menschen über eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort oder mehreren Orten gleichzeitig zu einem vorher festgelegten Zweck. Sie werden grundsätzlich zeitlich vorher geplant. sind nicht nur Aufgabe der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, sondern betreffen weitere Akteure der SicherheitFreiheit von unvertretbarem -> ''Risiko''. der Veranstaltung: Eine Einsatzplanung erfolgt beispielsweise ebenso durch den Sanitätsdienstanbieter und den Sicherheits- und Ordnungsdienst. Darüber hinaus muss vor Eintritt eines abstimmungsbedürftigen Veranstaltungsereignisses bzw. vor Eintritt eines Schadenfalles festgelegt sein, wie beispielsweise die Informations- und Kommunikationswege des Sicherheits- und Koordinierungskreises erfolgen. Dies muss grundsätzlich geregelt sein, spätestens jedoch für die Veranstaltung selbst. Der folgende Text soll die Planungen unterstützen, die teilweise eine interorganisationale Abstimmung erfordern, ohne jedoch in die autonome Einsatzplanung der einzelnen Akteure einzugreifen.

Weitergehende Einsatzplanung Brandschutzdienststelle und FeuerwehrEine öffentliche oder private Einrichtung zur Abwehr von -> ''Gefahren'' für Leben, Gesundheit und Sachen durch Brände, Explosionen, Überschwemmungen, -> ''Unfälle'' und ähnliche Ereignisse. Daneben kann sie noch andere Aufgaben, insbesondere des vorbeugenden -> ''Brandschutzes'', wahrnehmen. Einzelheiten sind in den gesetzlichen Regelungen der Länder und des Bundes festgelegt. Öffentliche Feuerwehren können aus Berufsfeuerwehren und/oder Freiwilligen Feuerwehren oder auch aus Pflichtfeuerwehren bestehen. Private Feuerwehren können Werkfeuerwehren und Betriebsfeuerwehren sein. Freiwillige Feuerwehren und Pflichtfeuerwehren können in Ortsfeuerwehren (Feuerwehr eines Ortsteils einer Gemeinde) unterteilt sein.

Die Einsatzplanungen der Brandschutzdienststelle beruhen auf den Auflagen der Genehmigungsbehörde und dem privatrechtlichen Vertrag mit dem VeranstalterDerjenige, der für die jeweilige Veranstaltung die Verantwortung trägt., wohingegen die Planungen der örtlichen Feuerwehr und Brandschutzdienststelle auf dem jeweils gültigen Landesfeuerwehrgesetz beruhen.

Der folgende Text soll die Planungen von Brandsicherheitswache und örtlicher Feuerwehr sowie der Brandschutzdienststelle unterstützen, ohne jedoch in die autonome Einsatzplanung der einzelnen Akteure einzugreifen. Teilweise erfordern diese Planungen eine Abstimmung, explizit zwischen örtlicher Feuerwehr, Brandschutzdienststelle, PolizeiBehörden des Bundes und der Länder mit Befugnissen zur Aufrechterhaltung der -> ''öffentlichen Sicherheit'' bei -> ''Gefahr'' im Verzug. Der Bund verfügt über die Bundespolizei, den Zoll, das Bundeskriminalamt (BKA) und inspiziert die Bereitschaftspolizeien der Länder. Die Länder verfügen neben der Bereitschaftspolizei über die Schutzpolizei (einschließlich Wasserschutzpolizei) und die Kriminalpolizei. Bundesgrenzschutzverbände und Bereitschaftspolizei sind in Verbänden und Einheiten, Grenzschutzeinzeldienst, Zoll, Schutzpolizei und Kriminalpolizei sowie die Bayerische Grenzpolizei einzeln dienstlich organisiert. Rechtsgrundlagen der Länderpolizeien sind die Polizeiorganisationsgesetze der Länder. und RettungsdienstEine öffentliche Aufgabe der Gesundheitsvorsorge und der -> ''Gefahrenabwehr''; gliedert sich in Notfallrettung und Krankentransport..

Weitergehende Einsatzplanung Sanitäts- und Rettungsdienst

Die Einsatzplanungen des Sanitätsdienstes beruhen auf den Auflagen der Genehmigungsbehörde und dem privatrechtlichen Vertrag mit dem Veranstalter, wohingegen die Planungen des Rettungsdienstes auf dem jeweils gültigen Landesrettungsdienstgesetz beruhen. Der folgende Text soll die Planungen von Sanitätsdiensten und öffentlichem Rettungsdienst unterstützen, ohne jedoch in die autonome Einsatzplanung der einzelnen Akteure einzugreifen. Teilweise erfordern diese Planungen eine interorganisationale Abstimmung, explizit zwischen dem SanitätsdienstEhemaliger Fachdienst nach dem Gesetz über die Erweiterung des Katastrophenschutzes (KatSG) vom 9.7.1968, der nach den Katastrophenschutzgesetzen einzelner Länder fortbestehen kann. und dem Rettungsdienst.

Umsetzung von Maßnahmenpaketen

Den Prozess zwischen der Planung und Durchführung der Maßnahmen der polizeilichen und nichtpolizeilichen GefahrenabwehrGefahrenabwehr sind Maßnahmen zur Erhaltung oder Wiederherstellung der -> ''öffentlichen Sicherheit''. Dafür sind Gefahrenabwehrbehörden (z.B. Polizei, Ordnungsämter) zuständig. beschreibt der Baustein Umsetzung von Maßnahmenpaketen.