BaSiGo - Bausteine für Sicherheit von Großveranstaltungen

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05.03.2015 10:32 Alter: 2 yrs
Kategorie: BaSiGo

Symposium Großveranstaltungen an der AKNZ BaSiGo-Projekt kooperiert mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

An der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) fand vom 06. bis zum 08. Februar 2015 das vierte Symposium Großveranstaltungen statt.


Im Rahmen des durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veranstalteten Symposiums fanden sich Vertreter von Behörden, Veranstaltern sowie der Organisation der örtlichen Gefahrenabwehr zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Neben Vertretern diverser Feuerwehren und Hilfsorganisationen waren unter anderem Akteure der Veranstaltungs- und Sicherheitsbranche anwesend.

Dem Verbundkoordinator des Forschungsprojekts BaSiGo - Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen, Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich und seinem Team, kam dabei eine besondere Rolle zu. Durch diese Kooperation ergab sich für das BaSiGo-Team die Möglichkeit, die Ergebnisse des Projekts in einen internationalen Kontext zu stellen und zudem ein Feedback durch Experten beziehungsweise Praktiker einzuholen. Unter den internationalen Teilnehmern/innen waren unter anderem Personen, die mit sicherheitsrelevanten Aufgaben während der olympischen Spiele in London 2012 und der Fußball WM 2014 in Brasilien betraut waren.

Nachdem sich die internationalen Gäste am ersten Tag des Workshops dem gesamten Plenum mit ihren Vorträgen vorgestellt hatten, folgte am zweiten Tag eine themenspezifische Aufteilung in mehrere Arbeitsgruppen. Der durch die Mitarbeiter/innen des BaSiGo-Projekts von der Bergischen Universität Wuppertal sowie vom BBK konzipierte, internationale Workshop bestand aus zwei Gruppen. Das Team um Prof. Fiedrich legte den Fokus auf die interorganisationale Zusammenarbeit, das um Prof. Barth stellte das Risikomanagement in den Mittelpunkt der Betrachtung. Am dritten Tag des Symposiums traf das gesamte Plenum erneut zusammen, um einander die Themen und Ergebnisse der Workshops zu präsentieren.

Insgesamt war die Veranstaltung für das BaSiGo-Projekt ausgesprochen erfolgreich. Es konnten neue Kontakte geknüpft sowie alternative Sichtweisen ausgetauscht werden. Dabei wurde die Auswahl der im Projekt BaSiGo behandelten Themenkomplexe als international relevant eingestuft. Die im Projektverlauf vielfach betonte Bedeutung kooperativer Strukturen, vor allem die Fokussierung auf Aspekte der interorganisationalen Zusammenarbeit, wurde von den internationalen Experten generell geteilt. Obgleich die hier vorgestellten Ansätze (beispielsweise aus Schweden oder Dänemark) aufgrund der föderalen Strukturen der Bundesrepublik hierzulande nur schwer zu implementieren sein dürften, ist ihre weitere Diskussion im Bereich von Wissenschaft und Praxis empfehlenswert. Es zeigte sich beispielsweise, dass auch Strukturen in anderen europäischen Staaten eine klare Zuordnung von Kompetenzen im Kontext von Großveranstaltungen erschweren. Es herrschte Einigkeit darüber, dass diese Schwierigkeiten - unabhängig von nationalen Begebenheiten - nur durch die dauerhafte Zusammenführung aller relevanter Akteure zu überwinden sei. Auch im Sinne der Anschlussfähigkeit des Projekts ist eine weitere Zusammenarbeit mit den internationalen Gästen durchaus denkbar.

Einige der internationalen Gäste haben ihre Eindrücke ebenfalls formuliert:

Chris Kemp

https://www.linkedin.com/pulse/german-massevents-symposium-professor-chris-kemp

Morten Therkildsen

https://www.facebook.com/pages/ConCom-Safety/202405989843085