BaSiGo - Bausteine für Sicherheit von Großveranstaltungen

< Förderbescheidübergabe an der Bergischen Universität Wuppertal
17.02.2013 14:47 Alter: 5 yrs
Kategorie: BaSiGo
Von: Jens Heilshorn

Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen (BaSiGo) – Kick-off Workshop zum Arbeitspaket „Ausbildung“

Am 14. und 15. Februar 2013 fand an der AKNZ das erste Arbeitstreffen des BaSiGo-Konsortiums zum Arbeitspaket „Ausbildung“ statt.


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert das BaSiGo-Projekt als Teil des Förderprogramms „Forschung für die zivile Sicherheit“ im Themenfeld „Schutz und Rettung von Menschen“.

Die Ziele dieses Verbundvorhabens sind neue Ideen und kreative Lösungen im Zusammenhang mit der Sicherheit von Großveranstaltungen zu entwickeln und praktikable sowie zukunftsfähige Werkzeuge für alle beteiligten Akteure von Großveranstaltungen zu schaffen. Dazu werden vorhandene Expertisen zusammengeführt und mit den Ergebnissen bereits durchgeführter, aber auch eigener neuer Forschungsarbeiten ergänzt.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) koordiniert und verantwortet im Kontext des BaSiGo-Projektes das Arbeitspaket 9 – „Ausbildung“. Die besonderen Schwerpunkte des Arbeitspaketes liegen dabei sowohl auf der Evaluierung bestehender Ausbildungskonzepte im Hinblick auf Großveranstaltungen, der Entwicklung von Curricula und Schulungskonzepten, sowie standardisierter Ausbildungs- und Trainingskonzepte, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der betroffenen Behörden, der Veranstalter und der betroffenen Organisationen angepasst werden können der Entwicklung eines Beispiel-Übungs-Szenarios und der Durchführung von Ausbildungen und ggf. simulationsunterstützten Schulungen

Das erste Arbeitstreffen zum Themenbereich „Ausbildung“ brachte alle beteiligten Partner, die Bergische Universität Wuppertal, die Universität Siegen, die Berufsfeuerwehr München, die Feuerwehr Düren, die Deutsche Hochschule der Polizei, die PTV Group, die IST GmbH und die IBIT GmbH, an einen Tisch. Somit waren alle weiteren Arbeitspakete des Projektkonsortiums vor Ort vertreten und es konnte einen ersten sehr konstruktiven Austausch über die bisher üblichen Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Themenfeld „Sicherheit bei Großveranstaltungen“ bzw. über die Ausbildungswünsche, -möglichkeiten und -notwendigkeiten geben. Für das weitere Vorgehen im Arbeitspaket „Ausbildung“ wurde sowohl über die auszubildenden Zielgruppen, als auch über die Ausbildungsstruktur diskutiert und die Teilnehmer des Workshops konnten somit ein erstes gemeinsam erarbeitetes Ergebnis festhalten.

In anschließenden Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmer die wesentlichen Ausbildungsthemen für ein erstes Pilotseminar „Grundausbildung – Sicherheit bei Großveranstaltungen“, welches an der AKNZ voraussichtlich im ersten Quartal des kommenden Jahres durchgeführt werden kann.

Für die Zeit bis dahin gibt es aber noch viel zu tun: Nun gilt es die geplanten Ausbildungsthemen mit den entsprechenden Ausbildungsinhalten zu füllen, so dass es zum gesetzten Pilotseminar eine erste umfassende Grundausbildung für alle beteiligten einer Großveranstaltung geben kann.