BaSiGo - Bausteine für Sicherheit von Großveranstaltungen

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11.12.2013 11:33 Alter: 4 yrs
Kategorie: BaSiGo
Von: Jens Heilshorn

BaSiGo-Pilotseminar nimmt Formen an


Das Konsortium des Forschungsprojektes „Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“ (BaSiGo) traf sich am 21. und 22.10.2013 nach der ersten erfolgreich absolvierten Hälfte der Projektlaufzeit zum Meilensteintreffen an der AKNZ. Projektmitarbeiter der Bergischen Universität Wuppertal, der Berufsfeuerwehr München, der IBIT GmbH, der Deutschen Hochschule der Polizei, der Berliner Feuerwehr, des vfdb, des Forschungszentrums Jülich, der Universität Siegen, der IST GmbH, der PTV GROUP und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz stellten dem Projektträger VDI Technologiezentrum ihre ersten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse vor. Das von der AKNZ koordinierte Arbeitspaket 9 „Ausbildung“ nutzte die Anwesenheit der zahlreichen Experten, um am darauf folgenden Tag, dem 23.10.2013, das zweite Arbeitstreffen des Arbeitspaketes 9 „Ausbildung“ an der AKNZ durchzuführen. BaSiGo ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes Projekt, dass dem Themenfeld „Schutz und Rettung von Menschen“ zugeordnet ist. Ziel ist es, im Rahmen dieses Verbundvorhabens allen beteiligten Akteuren einer Großveranstaltung ein Art „Werkzeugkoffer“ mit zukunftsfähigen und praktikablen Werkzeugen an die Hand zu geben, um jede Art von Großveranstaltung sicher für alle Beteiligten durchzuführen. Die AKNZ bringt sich in dieses Projekt durch die Erarbeitung und Durchführung mehrerer Pilotseminare mit dem Titel „Interdisziplinäres Grundlagenseminar zur Sicherheit bei Großveranstaltungen“ ein. Wie der Titel schon vermuten lässt, wird bei der Zusammenstellung der Teilnehmer des Seminares darauf geachtet, alle Beteiligten Fach- und Führungskräfte aus den verschiedenen Bereichen (polizeiliche Gefahrenabwehr, nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr, Verwaltung und Veranstalter) die bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung einer Großveranstaltung zusammenarbeiten müssen, zu gleichen Teilen zu berücksichtigen.

Der Schwerpunkt des 2. AP9 Arbeitstreffens lag in der weiterführenden Ausarbeitung der Ausbildungsthemen, die ebenfalls dem interdisziplinären Ansatz folgen, sowie der Strukturierung eines ersten Pilotseminares. Wie in der realen Veranstaltungswelt, zeigte sich auch in diesem Arbeitstreffen, dass es zu vielen Bereichen nicht nur eine Sichtweise gibt. In einem ersten Schritt konnten alle angedachten Ausbildungsthemen mit den entsprechenden Ausbildungsinhalten der einzelnen Kooperationspartner gefüllt werden. In den kommenden Monaten wird es noch weitere bilaterale Arbeitstreffen geben, um auch den oben angesprochenen verschiedenen Sichtweisen gerecht zu werden und ein „rundes“ Ausbildungscurriculum anbieten zu können.

Die ersten beiden Pilotseminare werden im März und Mai 2014 an der AKNZ stattfinden.